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Früher wurde der Narrenbaum an einem Tag, nämlich am „Schmutzige Dunschtig“ im Wald geholt und in der Stadt aufgestellt. Der Narrenbaum steht als Stammbaum aller Narren, als Symbol unserer Fasnet . Es wird damit angezeigt, jetzt ist die Zeit für urwüchsigen Humor und Frohsinn. Die Narren haben die Macht in der Stadt übernommen.
Für Ihre letzte Aufgabe am Narrenbaum müssen die Holzhauer am Abend des Fasnet-Dienstag nochmals kräftig Hand anlegen. Mit einer großen Trauerversammlung von Narren begibt sich der Oberholzer mit seinen Holzhauern in Prozessionsform zum Narrenbaum.
Unter schmerzlicher Trauer und lautem Wehklagen der Narren fällen die Holzhauer zielgerecht den Narrenbaum auf den Marktplatz. Der Baum wird dann in transportfähige Stücke zersägt und abtransportiert. Der Oberholzer, eskortiert von seinen Holzhauern,macht anschließend dem Präsidenten der Narrizella Ratoldi Vollzugsmeldung. Gleichzeitig übergibt er dem Präsidenten, der sich zu dieser Zeit auf dem „Schlußrummel“ vergnügt, den „Dolden“ des Narrenbaumes als Beweis für den gefällten Narrenbaum und insbesondere für das nahe Ende der der Fasnet.
Aber scho goht’s wieder degege,
der Narregeist will sich vu neuem rege.
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